HIL-Privatisierung endlich gestoppt!

Die geplante Privatisierung der HIL Werke war von Anfang an ein Fehler. Die Pläne des Bundesverteidigungsministeriums basierten auf hoch fragwürdigen Gutachten. Es ist zu begrüßen, dass das Bundesverteidigungsministerium diesen Fehler nun eingesteht und von einer Privatisierung absieht.
Wir brauchen jetzt einen umfangreichen Modernisierungs- und Aufbauplan für das HIL Werk St. Wendel, der diese Entscheidung begleitet. Nur damit kann sie sich auch weiter positiv für die Beschäftigten in St. Wendel auswirken. Dabei bietet eine enge Abstimmung und Zusammenarbeit etwa mit dem KMW Werk in Freisen-Schwarzerden gute Entwicklungschancen.

Die HIL hat bundesweit mehr als 2.000 engagierte Beschäftigte. Aufgrund stetig wachsender internationaler Krisen ist es nötiger denn je, dass die Bundeswehr durch die wichtige Arbeit der HIL von Aufgaben des Grundbetriebes entlastet wird.

Die HIL steht für Zuverlässigkeit und Qualität, ihre Arbeit ist für die Bundeswehr unersetzlich. Es ist schön, dass durch das große Engagement der Beschäftigten der HIL und des HIL-Betriebsrates dies nun auch vom Bundesverteidigungsministerium anerkannt wird. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer muss jetzt dafür Sorge tragen, dass der Standort St. Wendel gestärkt wird. Es müssen Arbeitsplätze aufgebaut werden und die HIL muss als wichtiger Ausbildungsstandort in der Region St. Wendel erhalten bleiben.